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Taubenjagd und leckere Sommergerichte

Sie hat seit dem Jahr 2011 den Jagdschein und liebt die Zeit in der Natur mit Ihren Hunden. In der Sommerzeit hat es ihr besonders die Taubenjagd angetan: das ist Barbara. Sie kommt aus dem schönen Nordrhein-Westfalen und hat uns ein paar Einblicke in ihren jagdlichen Sommer gewährt.

Ich bin wie viele Jäger durch meinen Hund zur Jagd gekommen. Vorher hatte ich eigentlich kaum Berührungspunkte mit der Jagd gehabt.
Ich schätze zu wissen woher mein Fleisch kommt. Von meinem erlegten Wild verwerte ich soviel es geht. Bei der Jagd kann ich super abschalten – das ist ein guter Ausgleich zum Job. Auch wenn ich auf dem Hochsitz ansitze, jage ich am liebsten gemeinsam mit dem Hund.

Barbara jagd in einem Revier im Rheinland, welches sehr stadtnah gelegen ist. Die Tauben werden hier in vielen umliegenden Revieren recht stiefmütterlich behandelt. So kommt es bereits im Frühjahr vor, dass  Schwärme von hunderten von Tauben in die Getreidefelder fliegen. Dort ensteht natürlich entsprechender Schaden, denn jedes Korn, was einmal aufgepickt wurde, wird keine Sommerbraugerste, Raps oder Weizen mehr.

Trotz dieser hohen Taubenpopulation halten sich Wildkrankheiten bislang in Grenzen. So dient die Bejagung der Tauben hauptsächlich dem Abwenden von hohen Wildschäden und zur Gewinnung von hochwertigem Lebensmittel.

Barbaras stete Begleiter bei der Jagd sind ihre Hunde Schotty, Käthe und Samba. Sie sind wichtiger Helfer bei der Jagd. Doch damit die Hunde auch wissen, worum es geht, muss das natürlich auch geübt werden.

Manche der erlegten Tauben nehmen wir zur Hundeausbildung. Die Hunde müssen lernen die erlegte Taube zu finden und zu apportieren, also mir zu bringen.

Da nach einem erfolgreichen Jagdtag meist mehr erlegte Tauben anfallen, als Barbara für die Hundearbeit benötigt, landen diese in ihrer Küche. Und sie hat uns gezeigt, wie einfach, schnell und lecker man aus den Taubenbrüstchen tolle Sommergerichte zaubern kann.

 

Taubenbrust im Speckmantel:

Übrigens: paniert auch ein Genuss. Ganz normal mit Semmelbrösel oder einer Panade aus Nüssen und Haferflocken… also raus ins Feld und nachmachen 🙂

 

Barbara und ihre Hunde: Schotty, Slowakischer Rauhbart (3); Käthe, Slowakischer Rauhbart (1,5) und Samba, Ungarisch Drahthaar (9)

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