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4×4 = das perfekte Steak

Wildfleisch ist mager – mit ein Grund, weshalb wir es so mögen.
Doch ist es dann überhaupt für den Grill geeignet? Die Antwort: NATÜRLICH

In vier Schritten zum perfekten Steak

Die folgende Vorgehensweise ist nicht nur für Wildfleisch geeignet, sondern funktioniert perfekt mit jedem Fleisch!

Was brauchen wir? Grill, Fleisch, Rapsöl, Kerntemperaturmeßgerät, Alufolie, Salz, Pfeffer, Geduld

Vorbereitung: Grillrost säubern; Kohlen gut durchglühen lassen, bis sie komplett weiß sind bzw den Gasgrill auf Temperatur bringen; Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und ca 2h auf Raumtemperatur anpassen

4×4

4cm dick sollte das Steak sein, alles andere ist Carpaccio 😉

4 Wochen gereift (bei Wildfleisch nicht zwingend erforderlich)

4 Minuten grillen (siehe unten)

4 Minuten ruhen.. mindestens

in vier Schritten zum rosa Glück..

Steak mit dem Rapsöl einstreichen und salzen. Kein Pfeffer vor dem grillen, da dieser bei der Hitze nur verbrennen würde und das einen bitteren Geschmack gäbe. Heizt den Grill auf maximale Temperatur und legt das Fleisch auf direkt in die Hitze.

  1. Steak 1 Minute scharf angrillen
  2. Steak um 90 Grad drehen und nochmals 1Minute grillen.
    So entsteht das typische Rautenmuster und viele leckere Röstaromen.
  3. Steak auf der anderen Seite auch 1 Minute angrillen
  4. wieder um 90 Grad drehen und nochmal 1 Minute

 

Habt ihr dünnere Steaks, könnt ihr natürlich aus der oben genannten Minute auch 45 Sekunden machen. Es geht hierbei nur darum, die gewünschten Röstaromen ans Fleisch zu bekommen.

Lasst kein Fett direkt ins Feuer tropfen. Das verbrennende Fett erzeugt ungesunde Stoffe, die wir nicht an unserer Nahrung haben möchten.

Nun ist das Steak schön angegrillt und wir verkabeln es. Das heißt Kerntemperaturmeßgerät rein und auf der indirekten Seite des Grills bis zur gewünschten Kerntemparatur garziehen lassen. Hier erfahrt ihr mehr über die perfekte Kerntemparatur bei Wildfleisch.

 

Nun das Steak vom Grill nehmen und es ruhen lassen. Faustformel: je cm Fleisch eine Minute.

Dazu packt ihr das Fleisch am besten in Alufolie und lasst oben aber eine kleine Öffnung. Dadurch bleibt das Fleisch schön warm, jedoch kann der Dampf abziehen. Andernfalls bildet sich Kondenswasser in eurem Folienpaket und ihr weicht die schöne Kruste des Steaks unnötigerweise wieder auf.

Nach dem Ruhen kann das Fleisch angeschnitten werden. Es ist butterzart, auf den Punkt gegart und eure Gäste werden es lieben.

Jetzt nur noch etwas pfeffern und guten Appetit.

Tipp: Fleur de Sel als Handsalz mit auf den Tisch stellen und jeder kann sich sein Fleisch individuell nachsalzen.